Was macht eigentlich ein Webhoster?

Ein Architekt plant Häuser, ein Banker jongliert Finanzen, ein Chemiker führt Versuche durch – wahrscheinlich gibt es Kinderlieder, die so beginnen … Bei manchen Berufen fragt niemand, womit man da eigentlich sein Geld verdient. Als Webhoster ist man anderes gewöhnt. Wir versuchen noch immer unsere Mütter davon zu überzeugen, dass wir einem „gescheiten“ Job nachgehen, und auch unseren Freunden ist mitunter nicht ganz klar, was Leute wie wir eigentlich den lieben langen Tag so machen – true story. Das ist für uns Anlass genug, um auf dieser Seite ein für alle Mal Licht ins Dunkel zu bringen.

 

Was macht ein Webhoster ganz grundsätzlich?

Sie möchten sich im Web präsentieren, einen Blog schreiben, Ihre Firma bekannter machen, Produkte in einem Online-Shop vertreiben? Damit das funktioniert, brauchen Sie zwei Dinge: Speicherplatz und Rechenleistung im World Wide Web. Ein Webhoster – frei übersetzt: „Internet-Gastgeber“ – vermietet Ihnen ein passendes Paket auf einem Server in einem Rechenzentrum, wo hunderte oder tausende Computer mit High-Speed-Verbindungen ans Internet angeschlossen sind. Solche Pakete nennt man dann Webspace, hier installieren Sie Ihre Website. Dazu reservieren Sie über Ihren Webhoster noch eine Domain, z. B. www.meine-neue-website.de, und schon sind sie online zu erreichen.

 

Was macht ein Webhoster hinter den Kulissen?

Kurze Antwort: Eine ganze Menge. Ganz oben auf der Liste steht das Monitoring sämtlicher Webhosting-Systeme wie Programme, Datenbanken, Firewalls oder auch Netzwerktechnik. Das heißt, es laufen die ganze Zeit Prozesse im Hintergrund ab, mit denen wir immer wieder kontrollieren, ob alle Maschinen anständig funktionieren. Ist das nicht der Fall, erhalten wir eine Warnung und können einschreiten. Gleichzeitig überlegen wir uns fortlaufend, wie wir unsere Prüfprozesse weiter automatisieren können, sodass sie in Zukunft noch zielgenauer Alarm schlagen und ein Problem kein zweites Mal auftritt.

 

Was macht ein Webhoster tagtäglich?

Der Alltag eines Webhosters besteht im Wesentlichen aus Solitär und Minesweeper. Kleiner Scherz … wir wissen natürlich, wie man spannendere Games installiert. Aber jetzt wirklich im Ernst – ein typischer Arbeitstag dreht sich bei uns vor allem um zwei Dinge: Support für unsere Kunden und Betreuung unserer Systeme. Dazu beantworten wir Anfragen über ein Ticketsystem und kümmern uns um die Instandhaltung und Weiterentwicklung unserer Infrastruktur. Das heißt, wir reagieren nicht nur, wenn etwas kaputt geht, sondern planen langfristig, wie wir unsere Server immer leistungsfähiger machen können. Schließlich steigen mit wachsenden Datenmengen im Web auch die Anforderungen an unsere Maschinen.

 

Was macht ein Webhoster immer mal wieder?

Sie kennen dieses Phänomen ganz bestimmt von ihrem PC zuhause: Auf Dauer scheint das Gerät wie von selbst immer langsamer zu werden. Unser Job als Webhoster ist es, dass genau das nicht auch mit unseren Servern im Rechenzentrum passiert. Daher betreiben wir aktive Prävention und halten unsere Systeme immer auf dem neuesten Stand der Technik. Dazu installieren wir turnusmäßig, in vorher angekündigten, meist nächtlichen Wartungsintervallen, neue Soft- und Hardware, die wir zuvor ausgiebigen Tests unterzogen haben. Nur so können wir sicher sein, dass die Downtime, also die Zeit, in der unsere Kundenwebsites offline sind, so kurz wie möglich bleibt.

 

Was macht ein Webhoster im Notfall?

Wären wir noch in den 1980ern könnte man sich einen Webhosting-Notfall etwa so vorstellen: Um 3 Uhr morgen bimmelt plötzlich der Pieper. Auf dem Display: der Code für einen Server-Ausfall. Also höchstens kurz noch den Vokuhila richten und mit dem Opel Kadett ab ins Büro. Nun gab es seinerzeit noch gar kein Webhosting und das Smartphone hat zwischenzeitlich den Pieper ersetzt. Im besten Falle löst man das Problem heute direkt vom Handy aus und kann fröhlich weiterschlummern. Bereitschaftsdienste sind für einen Webhoster aber tatsächlich ganz normal.

Natürlich kann es aber auch tagsüber zu Notfällen kommen. Dann sind Webhosting-Teams normalerweise kurzfristig in der Lage Ressourcen dafür freizumachen und dem Fehler auf den Grund zu gehen. Manchmal hilft dann schon der IT-Kniff Nr. 1: Den Server mal eben aus- und wieder anschalten. In anderen Fällen müssen wir tiefer graben, bis wir den Fehler beheben können. Bei Cyber-Attacken wie einem DDoS müssen wir uns auf unsere Partner im Rechenzentrum verlassen. Wichtig ist, dass man sich hier gut abstimmt und die Kunden engmaschig informiert.

 

 

Optimierungsziele im Webhosting

 
Performance

Damit eine Website auch bei hohen Benutzerzahlen schnell lädt und jederzeit aufrufbar bleibt, optimieren Webhoster die Performance in einem mehrstufigen Prozess. Dabei geht es z. B. darum, dass eine Datenbank genug RAM – also kurzfristig verfügbaren Speicher – nutzen kann, um viele Anfragen gleichzeitig zu bedienen, oder dass das serverseitige Caching in der Lage ist, auch zigtausende Einzeldateien zwischenzuspeichern.

 

Sicherheit

Damit Ihre Website sicher vor Angriffen ist, spielen Webhoster in der Regel automatisiert die neuesten Sicherheitsupdates für Ihren Webspace ein und konfigurieren auf Software- und Hardwareebene Firewalls, die virtuellen Angreifern das Leben schwer machen. Aber auch vor Attacken im „Real Life“ schützt ein Webhoster seine Server und trifft entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im Rechenzentrum.

 

Datenschutz

Beim Thema Datenschutz geht es einerseits darum, dass Ihre Informationen und die Daten Ihrer Kunden vor Verlust geschützt sind. Andererseits sollen nur Zugriff auf sie haben, wer das auch darf. Dem Abhandenkommen von Daten beugen Webhoster u. a. mit regelmäßigen Backups vor. Vor unbefugten Anfragen schützen möglichst abgeschottete Systeme mit einer feingliedrigen Berechtigungsverwaltung.

 

Keine Customer Happiness ohne Webhoster

Wer einen Online-Shop betreibt, hat wahrscheinlich schon einmal das Schlagwort „Customer Happiness“ gehört. Gedankengrundlage des Konzepts: Glückliche Kunden sind zufriedene und loyale Kunden, kaufen also gerne und auch häufiger bei Ihnen ein.

Um anschaulich zu machen, was notwendig ist, um dies zu erreichen, nutzt der User-Experience-Guru Johannes Altmann gern die Customer-Happiness-Pyramide. Sie zeigt auf einen Blick, welche Bausteine notwendig sind, um Ihre Käufer wirklich zu begeistern. Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass die Customer Happiness gleich nach Produktverfügbarkeit, Lieferzeit und Preis von der Zuverlässigkeit abhängt. 

Hier kommen wir Webhoster ins Spiel: ohne zuverlässiges Hosting kein zuverlässiger Shop – und somit auch kein happy Customer. Der Betrieb Ihrer Server bildet also (neben den genannten Parametern) das Fundament eines Online-Shops, bei dem man gerne und wiederholt einkauft. Oder um es mal etwas drastischer auszudrücken: Funktioniert die Technik nicht einwandfrei, ist die ganze Mühe im E-Commerce fast schon für die Tonne.

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Ohne Zuverlässigkeit beim Hosting gibt es keine glücklichen Kunden. Customer-Happiness-Pyramide frei nach Johannes Altmann (shoplupe.com).

Was macht ein Webhoster namens qwertiko?

Was wir bis hierhin geschildert haben, sind alles Dinge, die für die allermeisten Webhoster gelten. Auch bei qwertiko ist das nicht anders, allerdings wir haben uns auf die Fahne geschrieben, darüber hinaus immer noch die Extrameile zu gehen – „normales“ Webhosting wäre uns einfach zu einfach. Bestimmt haben auch Sie Ende der Neunziger den Film „Der Pferdeflüsterer“ von und mit Robert Redford gesehen? Jetzt stellen Sie sich die Geschichte mal mit Computern statt Pferden vor. Klingt vielleicht erstmal komisch, ist aber unser tägliches Brot: Willkommen bei den „Server-Flüsterern“! Wir sprechen die „geheime Sprache“ Ihrer Rechner und finden so auch in den kompliziertesten Fällen eine sehr gute Lösung.

 

Maßgeschneiderte Webhosting-Pakete

Damit uns das gelingt, legen wir schon zu Beginn Wert auf eine besonders individuelle Konfiguration Ihres Hosting-Pakets. Bei den meisten anderen Webhostern ist es üblich, einfach Webspace mit feststehenden Leistungsmerkmalen anzubieten, die sich der Kunde einfach in den Warenkorb legt. Das Problem: Standardlösungen werden nie den Anforderungen jedes einzelnen Kunden gerecht. Bei qwertiko richten wir uns daher konkret nach Ihrem Bedarf und stellen für Sie maßgeschneiderte Pakete zusammen. Wir können sämtliche Server-Parameter minutiös an Ihre Anforderungen anpassen und unsere Systeme frei für Sie skalieren. Sie erhalten also eine Dienstleitung, die perfekt auf Sie zugeschnitten ist.

 

Individuelle Erstoptimierung vor Live-Gang

Wenn Sie unser individuelles Angebot freigegeben haben, geht es ans sog. Deployment, also die Konfiguration Ihres Webspace-Pakets und die Installation Ihrer Website. Wenn Sie möchten, übernehmen wir diesen gesamten Prozess für Sie, ansonsten werden wir für Sie aktiv, wenn Fragen auftreten oder spezielle Server-Anpassungen nötig sind. Bevor wir Ihr Projekt jedoch liveschalten, führen wir in jedem Fall eine umfassende Erstoptimierung sämtlicher Dienste durch und testen Ihr System ausführlich. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Ihr Projekt auch hohen Belastungen standhält und jederzeit erreichbar bleibt. Weil wir so viele Anpassungsmöglichkeiten haben, können wir auch später im laufenden Betrieb unkompliziert und flexibel auf Ihre Anfragen und Bedürfnisse eingehen. Bei Belastungsspitzen reagieren wir proaktiv, unbürokratisch und schnell.

 

Webhosting-Sicherheit bei qwertiko

In Sachen Sicherheit haben wir einen Best-Practice-Fahrplan ausgearbeitet, der bei uns für sämtliche Kunden Anwendung findet. Das beginnt bereits bei der Installation vertrauenswürdiger SSL-Zertifikate für sichere Verbindungen über HTTPS. Außerdem überprüfen wir unser Netzwerk und unsere Firewalls kontinuierlich und haben die Möglichkeit, Sicherheitsparameter bis ins Einzelprojekt hinein individuell anzupassen. Um Querzugriffe von vorherein zu unterbinden, sorgen wir dafür, dass all unsere Kundensysteme netzwerktechnisch voneinander getrennt sind. Allgemein laufen unsere Server derart abgeschottet, dass nur diejenigen Dienste im Web erreichbar sind, die auch für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Auch unsere eigene zentrale Firewall mit leistungsstarken Sperrlisten ist etwas Besonderes.

 

DSGVO-konformes Webhosting

Bei vielen Cloud- und Webhosting-Anbietern weiß man nicht wirklich, was tatsächlich mit den dort abgelegten Daten passiert. Insbesondere, wenn Ihre Informationen die EU verlassen, sollten Sie vorsichtig sein. Vertrauen Sie lieber auf qwertiko: Mit uns behalten Sie jederzeit die Datenhoheit. Wenn Sie Ihr Webprojekt bei uns hosten, können Sie sich sicher sein, dass dabei alles den gesetzlichen Richtlinien der DSGVO entspricht. Ein entscheidender Faktor dabei ist, dass all unsere Server in Deutschland stehen und Ihre Website somit nach EU-Recht abgesichert sein muss. „Hosted in Germany“ ist ein Qualitätsmerkmal, das nicht nur Sie besser schlafen lässt, sondern auch Ihren Kunden klar anzeigt, dass ihre Daten bei Ihnen sicher sind.

 

Betreuung Ihrer Pakete bei AWS, Azure & Co.

Das heißt aber nicht, dass wir Pakete von anderen Webhostern absolut daneben finden. Das gilt genauso für die großen amerikanischen Cloud-Anbieter, wie z. B. Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure, als auch für alle anderen Provider. Selbstredend mögen wir unsere eigenen Systeme am allerliebsten, trotzdem sind wir keineswegs so engstirnig, dass wir Kunden mit Fremdsystemen oder Selbst-Hoster mit eigenem Server im Keller wieder wegschicken. Nope! Tatsächlich machen uns auch das „externe DevOps“ großen Spaß. Externes was? Nun, so nennen wir das, wenn wir alles dafür unternehmen, damit Ihr Nicht-qwertiko-Server einwandfrei läuft … am besten im Rahmen einer Betreuung von Beginn an, aber natürlich auch als Feuerwehr, wenn es gerade brennt. Wenn Sie uns engagieren, optimieren wir fortlaufend die Performance und Security Ihres externen Hosting-Pakets – und auch in Sachen DSGVO finden wir die beste Lösung für Sie.

 

Enge Partnerschaften & gelebte Service-Mentalität

Bei qwertiko sind wir es gewöhnt, serviceorientiert mit anderen IT-Firmen zusammenzuarbeiten. So pflegen wir enge Kooperationen mit vielen wichtigen Herstellern von Soft- und Hardware – z. B. OXID eSales, pfSense bzw. OPNsense, Coveris™ oder dem TelemaxX Rechenzentrum. Oft haben wir dabei einen direkten Draht zur Geschäftsleitung und genießen dadurch eine priorisierte Kommunikation – das können nicht viele Webhoster von sich behaupten. Durch solche Partnerschaften gelingt es uns, unsere Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden immer noch ein bisschen besser zu machen. Auch abgesehen davon wird der Servicegedanke bei uns großgeschrieben – selbst zu ungewöhnlichen Zeiten. Da gibt es z. B. diese kleine Geschichte vom Neujahrsmorgen 2011 als um 1 Uhr ein Server ausfiel und wir das Problem fünf Minuten später schon gefixt hatten. Auch das kann Webhosting mit qwertiko: einen weiteren Grund zum Anstoßen liefern.

 

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